| Persönlichkeiten Markomannias
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Georg
Trapp
(1847 - 1930), Urmitglied der KDStV Aenania München,
Landgerichtspräsident in Regensburg. Auf ihn geht die Initiative
zur Gründung Markomannias im Jahr 1871 zurück. |
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Franz
von Bettinger
Geboren 1850 in Landstuhl/Pfalz, Studium der Theologie und Philosophie
in Speyer, Innsbruck und Würzburg, Eintritt 1870 bei Austria/Innsbruck
und Mitgründer Markomannias und erster Consenior. 1873 Priesterweihe,
1909 Erzbischof von München und Freising, Verleihung des persönlichen
Adels mit dem bayerischen Kronenorden, 1914 Erhebung zum Kardinal,
gestorben 1917 in München. |
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Franz
Matt
Geboren 1860 in Offenbach/Pfalz, Studium der
Rechte 1879 im München und Leipzig, Bandinhaber der Markomannia,
1919 - 1927 Philistersenior der KDStV Aenania München, 1920 -
1926 Bayerischer Kultusminister und maßgeblich an der Niederschlagung
des Hitlerputsches im Jahr 1923 beteiligt, gestorben 1929. |
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Michael
Adalbero Fleischer
Geboren 1874 in Dettelbach/Main, 1895 Abitur in Würzburg, Theologiestudium,
Aktivenzeit bei Markomannia, 1908 Eintritt in das Kloster Marianhill/Südafrika,
1910-1920 Missionar in Rhodesien, 1922 erster Bischof von Marianhill,
gestorben 1963 in Marianhill. Als Bischof betrieb er den Ausbau des
Schulwesens und gründete ein Priesterseminar für Eingeborene in Marianhill.
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Herrmann
von Mallinckrodt
Geboren 1821 in Minden/Westfalen, Jurastudium in Berlin und Bonn,
1852 Abgeordneter des Preußischen Abgeordnetenhauses als Mitglied
der "Katholischen Fraktion" 1871 Mitglied des Deutschen Reichstages,
Ehrenmitglied der Markomannia seit 1873, gestorben 1874 in Berlin.
Er war eine der führenden Persönlichkeiten des politischen Katholizismus
des 19. Jahrhunderts und beteiligte sich maßgeblich an der Gründung
der Zentrumspartei 1870. |
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August
Naegle
Geboren 1869 in Annweiler/Pfalz, Studium der Philosophie und Theologie
an den Universitäten München und Würzburg, dort Eintritt bei Aenania
und Markomannia, 1903 Habilitation, 1906-1932 Professor für Kirchengeschichte
an der Universität Prag, wo er dreimal das Amt des Rektors innehatte,
1920-1925 Senator des Prager Parlamentes, gestorben 1932 in Prag.
1921 war er Kandidat der deutschen Parteien der Tschechoslowakei für
das Amt des Staatspräsidenten. Er trat als Rektor der Karlsuniversität
vehement für die Belange der deutschen Universität ein und wurde deshalb
"Eiserne Magnifizenz" genannt. Wegen seines Eintretens für den Prager
CV wurde er auch Mitglied der Verbindungen Ferdinandea, Vandalia,
Saxo-Bavaria und Nordgau. |
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Kilian
Muth
1889 in Erlabrunn bei Würzburg geboren, 1910 Eintritt bei Markomannia
und Lehramtsstudium, unterbrochen durch Teilnahme am Ersten Weltkrieg,
gestorben 1965. Von 1923-1953 Altherrenkassier, in diese Zeit fällt
auch der Ankauf des Anwesens in der Mergentheimer Str. 60 sowie die
Unterbrechung durch die Verbotszeit der Verbindung, wegen der er sich
mehrfach Verhören unterziehen mußte. 1931 erhielt er das Ehrenband
"bene merenti" 1953-1961 Philistersenior der Markomannia, 1961 Ernennung
zum Ehrenphilistersenior aufgrund seiner Verdienste um die Verbindung
und wegen seiner bundesbrüderlichen Offenheit für jeden. |
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Otto Nägler
Geboren 1902, wurde 1922 bei Markomannia rezipiert, Leibbursch Kilian
Leis, Dr. rer. nat., 1929-1975 Diplomvolkswirt in Würzburg, 1936-1938
AH-XXXX, 1946-1953 Philistersenior bei Markomannia, gestorben 1979
in Würzburg. Er betrieb nach dem Krieg wesentlich die Wiedergründung
der Verbindung gegenüber den Behörden wie den Wiederaufbau einer Aktivitas.
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Felix
Porsch
Geboren 1853 in Ratibor/Oberschlesien, Studium in Tübingen, Breslau,
Leipzig und Berlin, Eintritt bei Guestfalia 1873, Reichstagsabgeordneter,
1918 Mitglied der preußischen verfassungsgebenden Versammlung, gestorben
1930 in Breslau. Ehrenmitglied der Markomannia. Während des akademischen
Kulturkampfs trat er entschieden für die katholischen Verbindungen
ein, als Gründer des Altherrenbundes des CV wurde er dessen erster
Vorsitzender, dreimal Präsident von Katholikentagen. |
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Herman
Schell
Geboren 1850 in Freiburg/Breisgau, 1868 Studium der Theologie in Freiburg
und Würzburg, Mitglied der Walhalla, 1884 Professor in Würzburg, Rektor
der Universität, gestorben 1906 in Würzburg. Ehrenmitglied der Markomannia,
Gothia und Thuringia. Zahlreiche theologische Veröffentlichungen,
mit denen er zunehmend in den Gegensatz zur offiziellen Kirche geriet,
so daß verschiedene Schriften auf den Index gesetzt wurden (1898),
da er dies nie gewollt hatte, erklärt er 1899 seine Treue zur Kirche.
Von ihm stammt der Wahlspruch über der Neuen Universität "veritati".
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Josef
Weigand
Geboren 1878 in Gemünden, Studium der Rechte in Würzburg, Oberregierungsrat
bei der Regierung von Unterfranken, gestorben 1948 in Bad Brückenau.
Rezipiert 1897 bei Markomannia war er von 1922-1936 Philistersenior.
Er ist verantwortlich für den Ankauf der beiden Verbindungshäuser
in der Randersackerer und der Mergentheimer Straße. 1931 wurde zum
60. Stiftungsfest eine umfassende Festschrift Markomannias herausgegeben.
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